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(c) 2007 AnthroLanz

Entweder durch wiederholte oder akut einschneidende Erlebnisse, die uns dazu zwingen, zu dissoziieren, prägt sich unser gesamter Organismus um. Bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein galten solche Prägungen als nicht therapiefähig. Die Menschen hatten sich mit diesen Schicksalsereignissen abzufinden. Basierend auf den Erkenntnissen Gewaltfreier Kommunikation, somatisch orientierter Psychotherapie, der Hirnforschung und der Dialogtechnik sind mittlerweile Methoden entstanden, die es durchaus ermöglichen, diese früher ausweglos erscheinenden Situation lösen zu können. Nun wird oftmals unterschätzt, was als Trauma wirksam wird. So kommt es nicht auf die Art und Stärke des Ereignisses, sondern ausschließlich auf die Stärke des individuellen Erlebnisses an, ob es traumatisiernd wirkt oder nicht. Subjektiv merkt der/die Betroffene die Traumatisierung oft nur an leidvollen, sich selbst und anderen unverständlich und unnachvollziehbar scheinenden emotionalen Reaktionen. Diese können sich als unbändiger Ärger, Gewalttätigkeit ebenso wie als unvermitteltes Fallen in ein "schwarzes Loch" der Sinnlosigkeit und des Mangels an innerem Antrieb äußern. Die Betroffenen stehen diesen Situationen weitgehend ohnmächtig gegenüber. Oft lernen sie Techniken, auch im Alltag so zu dissoziieren, dass ihre allgemeine Empfindungsfähigkeit gedämpft und die Durchsetzung ihrer Willenskräfte äußerst eingeschränkt werden. Konventionelle Techniken scheitern hier.
Traumatisierende Engramme nehmen dem Menschen Lebensenergie und -freude. Sie wirken ungebrochen auch noch nach Jahrzehnten.

In der bei uns angewandten Traumawandlung geht es nicht um das Ausleben oder noch einmal Durchleben der traumatisierenden Inhalte. Ansätze dieser Art gehen von einer Katharsis-Idee aus, so als ob das wiederholte Gestalten und Durchleben der Traumaerlebnisse diese auflösen könnte. Das Gegenteil ist der Fall. Wir wissen heute, dass dieses Vorgehen eher retraumisierend wirkt und die neurophysiologischen Prägungen verstärken kann.

Behutsam erarbeiten wir mit den Patienten einen "Anker", mit dem sie lernen, den physiologischen Reaktionen wachbewusst zu begegnen. Dann erfahren sie die somatischen (leiblichen) Wirkungen der Traumaspuren, die den emotionalen Reaktionen vorausgehen. An dieser Stelle setzt die neue Erfahrung an und wirkt heilend: noch bevor die immer wieder auftretenden emotionalen Muster und die darauf beruhenden Handlungen und Haltungen eintreten, kann man dann die Zunahme der Freiheit erleben, auf diese somatischen Muster auf eine andere als die eingewöhnte Weise zu antworten: eine neue Deutung und Bedeutungsebene können erreicht werden und damit kann eine gewandelte innere - und schließlich äussere - Wirklichkeit eintreten.